Die unbeweinte Kreatur

Hühner, Schweine, Rinder vegetieren in dunklen, engen Käfigen und Ställen unter erbarmungswürdigen Bedingungen. Ferkel werden ohne Betäubung kastriert, Küken werden ohne Betäubung die Schnäbel abgeschnitten, männliche Küken landen gleich nach dem Schlüpfen im Muser.

Nach einem kurzen Leben in der industriellen Massentierhaltung werden sie in Kisten verpackt oder in Transporter getrieben – und wer nicht freiwillig geht oder nicht laufen kann, wird hineingeprügelt.
Rinder, Schweine, Schafe, Esel und Pferde leiden auf stundenlangen Transporten quer durch Europa, hecheln nach Luft und vor Durst, zum Teil mit blutigen Wunden und zerschlagenen Gliedern.

Im Schlachthof werden Hühner in ein elektrisch geladenes Wasserbad getaucht, Schweinen wird die Elektrozange angelegt, Rinder bekommen einen Bolzenschuss in den Kopf. Doch bei vielen Tieren sitzt die Betäubung nicht: Sie erleben ihre Schlachtung bei vollem Bewusstsein mit. Rinder brüllen und schlagen um sich, wenn der Schlächter ihnen die Kehle aufschlitzt, ihnen die Beine abschneidet...

Quelle: http://www.brennglas.com







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