Wir wollen in einer Kampagne des Wildtierschutz Deutschland e.V., der sich mehrere Tier- uns Naturschutz-Organisationen angeschlossen haben,

"der Jagd ein Gesicht geben"

Rabenvögel sind die Tontauben der Jäger

Da stehen und liegen sie, martialisch gekleidet hinter riesigen Tarnnetzen, zwanzig, dreißig häufig Jungjäger mit kriegswaffenähnlichen Gewehren. Sie warten mit ihren Pumpguns und halbautomatischen Gewehren darauf, die Landschaft leerzuräumen. Die Opfer der sogenannten „Crowbusters“, die sich in Online-Jagdforen verabreden und gut organisiert Jagdpächter in ganz Deutschland aufsuchen: Rabenvögel.


mit Stolz geschwellter Brust blickt die Jäger-Truppe auf die getöten Vögel...

Die Tiere sind eigentlich gemäß EU-Vogelschutzrichtlinie geschützt. Die meisten Bundesländer setzen sich allerdings durch Ausnahmeregelungen und Verordnungen auf Druck der Jagdlobby darüber hinweg und erlassen Jagdzeiten, die teilweise sogar in die Brutzeiten hineinreichen.

Argumente der Jagdverbände, dass Rabenvögel Schäden in der Landwirtschaft verursachten und Singvögel- und Niederwildbestände gefährdeten sind seit langem wissenschaftlich widerlegt. Auch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) kommt zu dem Schluss, dass eine flächendeckende Bejagung von Elstern, Eichelhähern und Rabenkrähen weder fachlich oder juristisch zu begründen, noch ethisch-moralisch zu rechtfertigen ist.


Die Jäger setzen auch noch ein Zeichen des sinnlosen, feigen Tötens

Die Anzahl der getöteten Rabenvögel wird aus gutem Grund in der jährlichen Streckenstatistik des Deutschen Jagdschutzverbandes (DJV) nicht veröffentlicht. Gemäß Hochrechnungen von Wildtierschutz Deutschland dürften Jahr für Jahr in Deutschland etwa 1,2 Millionen dieser Tiere getötet werden, darunter zahlreiche streng geschützte Arten wie die Saatkrähe oder die auf den roten Listen geführte Dohle, der Vogel des Jahres 2012.

Dieses Treiben hat mit "Hege und Pflege" nichts zu tun! Aber genau das predigen die Jäger in der Öffentlichkeit und in verschiedenen Medien.
Ungeachtet von Vogelschützmaßnahmen und Vogelschutzgesetzen wird auf alles geschossen, was in der Nähe fliegt.

Wir nennen das einfach nur: die pure Lust am Schießen auf lebende "Objekte". Es scheint ein "erhabendes Gefühl" zu sein, mit dem Gewehr in der Hand über Leben und Tod/Verletzung zu entscheiden. Welch' armes - um nicht zu sagen: erbärmliches - Gedanken- und Gesinnungsgut!


Wir geben der Jagd ein Gesicht - und eines davon heißt: Rabenvögel als Tontaubenersatz!


Pressemitteilung



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