"Der Jagd ein
Gesicht geben"


Was Jäger nicht erzählen

Jäger bezeichnen sich selbst gerne als „Tier- und Naturfreunde“ und als „Heger und Pfleger“. Sie behaupten, die Jagd sei notwendig, um Überpopulation von Wildtierarten einzudämmen, um gefährdete Wildtierarten zu schützen. Jäger sind der Meinung, sie schaffen eine ausgeglichene Wildtierpopulation und sorgen für ein gesundes Gleichgewicht.
Natürlich fehlt bei der Jäger-Argumenation auch niemals der „Waldschutz“!

Was Jäger uns nicht erzählen:

Jäger erschießen auch unsere Haustiere
Jedes Jahr werden alleine in Deutschland etwa 25.00 Hunde durch Jäger erschossen und etwa 250.000 Katzen. Die Dunkelziffer dürfte weit höher sein.

Als Begründung für den Abschuss von Katzen wird benannt, „sie würden wildern und somit den Bestand von Vögeln und Kleinsäugern gefährden. Hunde werden erschossen, weil sie angeblich„Wild nachstellen“. Hinterfragt man jedoch einen Hunde-Abschuss stellt sich oft heraus, dass diese „nur frei laufend“ waren. Viele getötete Katzen hielten sich einfach nur in Wald und Flur auf, und werden von Jägern erschossen, wenn sie sich ca. 200 Meter von der Wohn-Bebauung befinden.

 

 Da der Haustierabschuss in Deutschland legal ist, muss der Jäger hierüber keine Rechenschaft ablegen, noch wird der Haustierabschuss in irgend einer Form verfolgt.

Jäger töten irrtümlich auch Menschen
Nicht nur Wild- und Haustiere fallen der Jagd zum Opfer. In Deutschland werden pro Jahr durchschnittlich 40 Menschen durch Jagdgewehr getötet. Etwa 800 Menschen – oft auch jagdunbeteiligte Personen – werden durch eine Kugel verletzt.


Jäger quälen Tiere durch Fallen
In Deutschland ist das Aufstellen von Fallen erlaubt und die Jäger machen auch reichlich Gebrauch von diesen qualvollen Apparaturen. Nicht nur Wildtiere werden Opfer solcher Fallen, auch unsere Haustiere werden dadurch schwer verletzt oder getötet. Auch spielende Kinder können leicht von Jagdfallen – insbesondere von sogenannten „Totschlagfallen“ verletzt werden.

Die Tiere sterben nicht immer sofort, viele werden schwer verletzt. Tiere, die beispielsweise mit dem Bein in einer solchen Falle gefangen sind, beißen sich selbst aus Panik das Bein ab, um der Falle zu entkommen.
Fallenjagd ist pure Tierqual!

 
                         
                                                        

J
äger provozieren Wildunfälle im Straßenverkehr
Wildunfälle im Straßenverkehr sind oft die Folge von Hetz- und Treibjagd! Untersuchungen haben ergeben, dass die Zahl der Unfälle mit Wildtieren im Straßenverkehr angestiegen ist, wenn in der Region Hetz- oder Treibjagd durchgeführt wurde. Die Wildtiere flüchten in Panik aus ihrem sicheren Waldgebiet. Dabei geschieht es häufig, dass sie fluchtartig auf auf die Straße laufen und die Gefahr von Wildunfällen dramatisch ansteigt.
Treib- und Hetzjagd fördert Wildunfälle im Straßenverkehr!




Jäger verletzen Tiere oft durch Fehlschüsse
Nicht jeder Schuss eines Jägers tötet das Tier sofort! Viele Tiere werden „nur“ angeschossen und schwer verletzt. Sie quälen sich oft Tage lang, bevor sie qualvoll verenden.

Jäger töten aus Lust
Jedes Jahr werden ca. 10 Millionen Wildtiere von Jägern getötet. Da das Fleisch dieser Wildtiere nur äußerst selten auf dem Teller landet – also nicht als Nahrung dient – kann man die Jagd sicher als „sinnlosen Lustmord“ bezeichnen. Tiere werden getötet, die Jäger wetteifern untereinander, wer wohl die meisten oder grpßten Tiere erlegt. Danach werden die Tiere einfach „entsorgt“ und der Jagdkönig gekürt. Der Jäger als „Held“ – wir nennen das einfach nur:
Spaß und Lust am Töten – ohne ersichtlichen Grund!

       

Jagd löst keine Probleme, Jagd schafft sie erst
Am Beispiel des Fuchses konnte klar festgestellt werden, dass grundsätzlich in wenig bejagten Gebieten auch weniger Nachkommen produzieren werden, als in bejagten Gebieten.
Es gelten – wie überall auf der Welt – Naturgesetze, welche die Zahl der Nachkommen nach Arterhaltung und Nahrungsangebot ganz alleine regeln.


Jäger vergiften Natur Tiere und Menschen
In Deutschland gelangen jedes Jahr zwischen 1.000 und 2.000 Tonnen Blei aus den Jagdgewehren in Wald und Flur. Blei gelangt so in Böden und Wasser, wird von Tieren aufgenommen und gelangt somit in die Nahrungskette.

Vergiftungsgefährdet sind dadurch alle Lebewesen, vor allem auch aasfressende Greifvögel wie Bussard, Adler, Milan oder Kornweihe. Das Schwermetall kann über den Verzehr angeschossener Beutetiere in den Verdauungstrakt der Greifvögel gelangen. Jeder dritte bis vierte der seltenen Seeadler stirbt in Deutschland deshalb an Bleivergiftung.

Natürlich sind auch Menschen, die Wild essen gefährdet. Traf das Projektil beim Tier nämlich einen Knochen, werden feinste Bleipartikel weit in das Gewebe gestreut. Wird dieser Bereich nicht großzügig herausgeschnitten, nimmt der Mensch beim Verzehr das giftige Schwermetall auf. Blei kann eine chronische Vergiftung hervorrufen, die sich unter anderem in Kopfschmerzen, Müdigkeit, Abmagerung und Defekten der Blutbildung, des Nervensystems und der Muskulatur zeigt. Bleivergiftungen sind besonders für Kinder und Schwangere gefährlich.




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