Wir wollen in einer Kampagne des Wildtierschutz Deutschland e.V., der sich mehrere Tier- uns Naturschutz-Organisationen angeschlossen haben,

"der Jagd ein Gesicht geben"

... die Natur kommt
ohne
Fallen aus!
Im Gegensatz zum Ökologischen Jagdverband und von Naturschutzverbänden hält der Deutsche Jagdschutzverband die Fallenjagd in Deutschland für unverzichtbar, um den Bestand selten gewordener Bodenbrüter und Kleinsäuger vor Räubern zu sichern.

Das ist eines von vielen Argumenten der Jäger, die wir  - gemeinsam mit dem "Wildtierschutz Deutschland" und etwa 20 weitere Organisationen aus dem Tier- und Naturschutz - widerlegen wollen. Wir "geben der Jagd ein Gesicht" und widerlegen Thesen, die seitens der Jagdverbände oft verbreitet und propagiert werden.

So ist auch die Notwendigkeit der Fallenjagd widerlegt, die - außer Tierqual und eventuelle Gefahren für den Menschen - keinerlei Nutzen hat.

„Frei werdende Reviere von Fuchs, Marder und Waschbär werden unmittelbar neu besetzt. Die Fallenjagd ist ineffizient, trägt nur unwesentlich zur Bestandsregulierung bei und widerspricht dem modernen Verständnis des Tierschutzes“, erläutert Lovis Kauertz, Vorsitzender des Vereins.

Es sei nahezu ausgeschlossen, selektiv nur ganz bestimmte Arten zu fangen, so ein weiterer Kritikpunkt an der Fallenjagd. Zahllose Katzen und viele Tiere geschützter Arten werden immer wieder Opfer der behördlich unkontrollierten Fallenjagd. Wie gefährlich Totschlagfallen auch für den Menschen sind, hat erst kürzlich ein Beitrag des "ZDFzoom"-Autors Manfred Karremann aufgezeigt. Immer wieder werden auch Kinder Verletzungsopfer unsachgemäß aufgestellter Fallen.

Dass die Natur auch ohne Fallen auskommt, zeigen zahlreiche jagdfreie Regionen in Deutschland und in Europa. Die Ursache für die Gefährdung lokaler Bodenbrüter- und Kleinsäugerbestände sind im Wesentlichen auf die Umgestaltung der Landwirtschaft und damit verloren gegangener Lebensräume zurückzuführen.  Die Fallenjagd ist sicherlich nicht geeignet, diese Fehler wieder gutzumachen.

Wir wollen "der Jagd ein Gesicht geben" - ein Gesicht, das nicht jedem gefallen wird, der davon überzeugt ist, dass Jagd - auch in der heutigen Zeit - unerlässlich und notwenig ist. Wir wollen der Jagd aber auch "das wahre Gesicht geben", das für einen Großteil der Bevölkerung völlig unbekannt ist:



durch Schlagfalle verletzter Dachs


Fuchs in Falle




Fuchspfote in Schlagfalle


Fuchs in Falle


Katze hat durch Falle ihr Vorderbein verloren


Katze in Totschlagfalle

Wir wollen "der Jagd ein Gesicht geben", Thesen der Jagdverbände widerlegen und darauf aufmerksam machen, dass Jagd eben nicht nur "Hege und Pflege" bedeutet, sondern auch in massiver Art und Weise gegen das Deutsche Tierschutzgesetz verstößt und mit viel furchtbarem Tierleid einhergeht.

Pressemitteilung




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